Dienstag, 3. Januar 2012

Cocktails im Plaza

Wie in so vielen Hotels gibt es im Sofitel Plaza ebenfalls eine Rooftop Bar und diese hatten wir noch nicht ausprobiert. Also stand sie auf dem Programm, als wir einen letzten gemeinsamen Abend mit unseren schweizer Freunden Priska und Stefan geplant hatten.
Unsere vietnamesische Freundin Thinh war ebenfalls mit von der Partie und wir alle zusammen hatten eine Menge Spaß.
Natürlich wurde für die Kamera auch gepost...
...Schwangere inbegriffen. Na ja meine Kugel sah hier eher noch aus, als wäre sie mit ordentlich viel Jambon et Fromage gefüllt...
So viel posen macht müde, obwohl vermutlich haben wir uns bereits ganz automatisch dem vietnamesischen Rhythmus (Bars schließen bereits gegen 0:00 Uhr) angepasst.

Bamboo Village

Eine Exkursion mit dem Hanoi International Women's Club führte mich knapp eine Fahrstunde von Hanoi entfernt in ein Bamboo Village, in dem man die Fertigung verschiedener Dinge aus Bambus live mitansehen und natürlich auch das ein oder andere Objekt kaufen kann.
Die einzelnen Fertigungsschritte sehen zu können ist sehr interessant aber auch erschreckend wenn man sieht in welch einfachen Verhältnissen und mit welch einfachen Mitteln Schachteln oder Schalen aus Bambus hergestellt werden.
In diesem Dorf ist jede Familie für die Herstellung verschiedener Dinge verantwortlich. Oben haben wir zum Beispiel Schachteln und Schalen gesehen, hier wiederum Taschen und Einkaufskörbe.
Uns wurde berichtet, dass das Bamboo Village im großen Stil vor allem nach Japan exportiert. Aber natürlich werden auch viele Stücke in Vietnam verkauft. Etwas enttäuscht waren wir von den Preisen die nämlich hier, direkt beim Erzeuger, nicht billiger (teilweise sogar teurer!!!) als in der Altstadt von Hanoi waren.
Bei der letzten Familie gab es dann noch interessante Lampen zur Auswahl...
...bei denen sich einige Ladies nicht mehr zurückhalten konnten - teure Preise hin oder her...

Frühstück im Courtyard

Wenn das Wetter schön und nicht zu heiß ist können wir diverse Frühstücksplätze nutzen - ein Lieblingsplatz im Herbst war unser Courtyard.
Hier im Innenhof lässt es sich herrlich aushalten...
...so umgeben von all unseren Pflanzen. Nur etwas nervig sind die Brautpaare, da im Herbst Hochsaison für Fotoshootings ist. Direkt vor unserem Tor postieren sich gerne die Fotografen oder Stylisten.

Montag, 2. Januar 2012

Ohrenwärmer auf vietnamesisch

Viele von Euch kennen meine Leidenschaft für Ohrenwärmer und am liebsten hätte ich ein Paar in jeder Farbe passend zu meinen Wollschals.
Tja und da mir die Farbe rosè noch fehlte musste ich bei dem abgebildeteten Paar einfach zugreifen. Nur schade, dass sie sich im Nachhinein als seeeeeeehr groß herausstellten... Ungewöhnlich für Made in Vietnam...

Hot Pot

Wir haben ja bereits von vielen köstlichen Gerichten aus Vietnam berichtet und auf dieser "Liste" darf ein Essen definitiv nicht fehlen und zwar der sogenannte "Hot Pot". Ursprünglich kommt er aus Japan, ist aber in Vietnam äußerst beliebt. Einen der besten Spots gibt es direkt bei Björnis Büro um die Ecke. Ja, und was genau ist jetzt ein Hot Pot?
Also das ist ganz einfach - vor jedem Gast befindet sich neben Geschirr ein Topf mit heißer Brühe und rohe Zutaten (Pilze, Kohl, Möhren, Kräuter, Reisnudeln etc.), die nach einander und nach Belieben in den Hot Pot getan werden.
Und was wäre so ein Hot Pot ohne frisches Seafood (das befindet sich bereits im Topf) und Fleisch?
Wir waren begeistert und defintiv nicht zum letzten Mal Hot Pot essen!

Sonntag, 1. Januar 2012

Unser letzter Tag in Sapa

Unser Shuttlebus sollte um 14 Uhr die Ecolodge verlassen, so dass wir noch den gesamten Vormittag zum Entspannen hatten. Bewaffnet mit Büchern...
...haben wir es uns auf der sonnigen Terasse gemütlich gemacht - eine Herrlichkeit!
Und was mussten wir dort entdecken??? Das wir nicht einmal hier in den Bergen vor vietnamesischen Hochzeitsshootings sicher sind...
Ein kurzer Blick auf Sapa musste reichen, denn wir wollten unbedingt das Rugby Worldcup Finale (zwischen Neuseeland und Frankreich) sehen.
Glücklicherweise dauerte es nur den Bruchteil einer Sekunde bis uns die erste Bar entgegensprang die das Finale live übertrug - wir waren begeistert. Björni genehmigte sich ein Bierchen, ich einen Mangojuice und zusammen verzwickten wir noch ordnungsgemäß eine Pizza, bevor es um 18 Uhr nach Lao Cai zum Bahnhof ging.

Zweite große Wanderung

Am nächsten Tag stand ein weiteres Abenteuer auf dem Programm: Wir wurden mit einem russischen Militärjeep abgeholt, der...
...wie man sieht sehr spatananisch ausgestattet war und sicherlich in Deutschland aus umwelt- und sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr gefahren werden dürfte, aber in Sapa ein beliebtes Verkehrsmittel war (man entdeckte sie desöfteren in den Dörfern).
Über Stock und Stein ging die abenteuerliche Ruckelfahrt bis wir nach ca. einer Stunde in einem Nachbartal ankamen. Erstaunlich aber wahr - der Jeep erwies sich als zuverlässiges Transportmittel der sich erfolgreich durch Schlaglöchern und tiefen Schlamm wühlte.
Im Tal angekommen führte uns der Guide erst durch einen Wald und dann erneut durch Reisfelder die eine spektakuläre Aussicht boten.
Eine erste Pause legten wir an einem kleinen Flüsschen ein, wo wir unsere Schuhe und Beine vom Schlamm befreien konnten.
Die zweite Etappe ging direkt am Flussufer entlang bis wir den schwierigen Part, bestehend aus leichtem Klettern erreicht hatten. Hier war sogar der Einsatz unserer Hände gefragt.
Oben angekommen waren wir bissli aus der Puste und begeistert vom angebotenen Bergpanorama. Zwischendurch hatten wir noch einen kleinen Stopp bei einem Reisbauern eingelegt und uns sein Haus angeguckt - sehr mittelalterlich für europäische Verhältnisse. Aber sie sind glücklich mit dem bisschen was sie haben und zu Touristen sehr freundlich und offen - typisch vietnamesisch eben.
Unterwegs trafen wir erneut auf viele Tierchen, vor allem kleine Ferkel die sich im Sand und Gras vergnügten.
Der Rückweg führte über eine unbeschwerliche Schotterstraße unterhalb derer sich das Flüsschen seinen Weg durch das Tal suchte.
In der Ecolodge angekommen setzte die Abenddämmerung bereits ein und wir genossen ein Wolkenschauspiel von der Terasse aus.